Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Donauufer_Wien

Entlang des rechten Donauufers gibt es mehrere Abschnitte, die Potenzial für eine Neugestaltung haben. Mit der Realisierung des Marina Tower im Bereich der Donaustadtbrücke wird ein erster Landmark gesetzt. Durch die Inbetriebnahme der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 besitzt das rechte Donauufer zukünftig einen am Donauufer gelegenen attraktiven U-Bahn-Anschluss. Gleichzeitig kommen rund 280.000 Kreuzfahrtgäste pro Jahr in Wien am rechten Donauufer an. Die Tendenz ist steigend. Seitens der Stadt Wien wurden für die Entwicklung der "Waterfront" grobe Ziele und Grundsätze erarbeitet, die in mehreren Prinzipien beschrieben sind. Zentrales Element in den Planungsüberlegungen ist die Verknüpfung einer „Attraktivierung“ des rechten Donauufers mit den Entwicklungen des Hinterlandes. Parallel dazu ist die Zugänglichkeit zum Donauufer aufgrund zahlreicher (verkehrlicher) Barrieren (Bahn, Handelskai, etc.) stark eingeschränkt. Die Entwicklung im Bereich rechtes Donauufer – Handelskai, beginnend mit der Umsetzung des Marina Tower muss in Zusammenhang mit weiteren bestehenden oder zukünftigen Potenzialflächen entlang der U-Bahn Achse gesehen werden. Dabei sind bisherige Entwicklungen (Viertel Zwei, Messe, WU, Albrechtskaserne, etc.) zu berücksichtigen. Der Zweck der Studie sind einerseits ein städtebauliches Entwicklungskonzept zu erstellen und verkehrliche Rahmenbedingungen zu schaffen, sowie andererseits das Aufbereiten von Argumenten und Unterlagen für die Abstimmung mit Entscheidungsträgern und politisch Verantwortlichen (Flächenwidmungs- , Bebauungsplan)