Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Bachelorarbeiten

Aus der Richtlinie zur Bachelorarbeit:

Zielsetzung der Bachelorarbeit ist, dass die Studierenden am Ende des Bachelorstudiums mit den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut gemacht werden sollen. Dabei wird besonderer Wert auf die formalen Grundlagen bei der Erstellung einer Publikation, wie Einhaltung der Zitierregeln, Urheberrecht, Gliederung und Gestaltung der Arbeit gelegt.

Ab 01.10.2017 können nur noch Bachelorarbeiten mit 10 ECTS begonnen werden. Bereits vor dem 01.10.2017 begonnene Bachelorarbeiten im Ausmaß von 5,0 ECTS (Umfang max. 12 Seiten) können bis 30.04.2018 abgeschlossen werden.

Bachelorarbeiten Neu
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2018

DateidownloadBewertung des Verkehrswerts ausgewählter Wiener Bahnhöfe

Ziel dieser Arbeit ist es, die Ist-Situation an ausgewählten Wiener Bahnhöfen anhand ihres Verkehrswerts und der vorhandenen Informationssysteme für Reisende zu vergleichen. Die Analyse umfasst die Standorte Westbahnhof, Wien Meidling und Wien Heiligenstadt. Der erste Schritt ist die Datenerfassung der erforderlichen Eingangsparameter zur Erstellung detaillierter Statistiken zu den Umstiegswegen. Dafür sind die zurückgelegten Entfernungen, die Höhenunterschiede und die Zeiten zwischen dem Bahnsteig und den öffentlichen Zubringerlinien sowie umliegenden Linien aufgezeichnet. In weiterer Folge werden für jeden der drei ausgewählten Bahnhöfe die Verkehrswerte ermittelt. Die vorhandenen Informationssysteme werden an jedem Standort entsprechend ihrer Genauigkeit analysiert. Abschließend wird ein Resümee verfasst und die erhaltenen Ergebnisse werden diskutiert.

Patrick Frenzl

DateidownloadBesetzungsgrad auf der Linie 13 A

Mohammad Afarideh

DateidownloadAuswertung der Verkehrsunfallstatistik für Wien, Schwerpunkt Fußverkehr
Diese Arbeit soll die Verkehrsunfallstatistik für das Stadtgebiet Wien im Zeitraum von 2012 bis einschließlich 2015 analysieren. In dieser Arbeit wird speziell auf die Unfälle mit Personenschaden (UPS) eingegangen, bei denen zumindest ein Fußgänger beteiligt war. Die Unfalldaten für diesen besagten Zeitraum wurden von der Statistik Austria zur Verfügung gestellt. Hauptaugenmerk wird auf die Veränderung der Anzahl der Unfälle und die vermutlichen Hauptunfallverursacher gelegt. Ebenfalls sind die vermutlichen Unfallursachen und die Verletzungsgrade von großer Bedeutung. Es stellte sich heraus, dass männliche Kinder und ältere Frauen eher in einen Unfall verwickelt waren als weibliche Kinder und ältere Männer. Unachtsamkeit und Ablenkung bzw. Vorrangverletzung waren vermutliche Hauptunfallursachen. Besonders viele Unfälle passierten auf einem Schutzweg. Die Anzahl der Verletzungen war bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h zehnmal höher als bei einer zu-lässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Wie zu erwarten, waren mehrspurige Kraftfahrzeuge die häufigsten vermutlichen Hauptunfallverursacher. Die Ergebnisse können mit der Bachelorarbeit Auswertung der Verkehrsunfallstatistik für Wien, Schwerpunkt Radverkehr verglichen werden.

Claus-Dieter Meißl

DateidownloadAuswertung der Verkehrsunfallstatistik für Wien, Schwerpunkt Radverkehr

Diese Arbeit untersucht Unfälle mit Personenschaden (UPS) und Radbeteiligung in Wien, im Zeitraum von 2012 bis 2015. Dabei wurde das Ziel verfolgt, Erkenntnisse und spezifische Eigenheiten über Unfälle mit Radfahrenden zu gewinnen. Es wurde ein Schwerpunkt auf die Analyse der Hauptunfallverursacher, Hauptunfallursache, Verletzungsgrad der Personen und den Unfalltyp gelegt. Anhand den ermittelten Zahlen aus der Vergangenheit haben sich Gefahrenpotentiale, wie beispielsweise anhand von hohen zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, für Radfahrende gezeigt. Aufgrund solcher Erkenntnisse können verbesserte zukunftsweisende, politische und planerische Entscheidungen getroffen werden. Vermutete Unfallhäufungen wie etwa durch erlaubtes Radfahren gegen die Einbahn haben sich jedoch nicht bestätigt. Darüber hinaus wurde der Zusammenhang von den bereits vorhergehenden Analyseergebnissen und Daten über die Verwendung von Radhelmen genauer betrachtet. Einige Auswertungen erhalten ihre Aussagekraft erst in vergleichender Betrachtung, welche nicht zur Gänze Inhalt dieser Arbeit sind. Vergleichbare Ergebnisse dieser Arbeit finden Sie in der Bachelorarbeit Auswertung der Verkehrsunfallstatistik für Wien, Schwerpunkt Fußgänger.

Thomas Staub

DateidownloadQualitätscheck Schulumfeld

Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist, das Schulumfeld von 10 Schulen im 15. Bezirk Wiens zu analysieren, zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu geben. Dazu wurde ein Kriterien-katalog erstellt nach dem die Schulen hauptsächlich bewertet werden, sowie Vorort-Ge-schwindigkeitsmessungen durchgeführt, um die Notwendigkeit von Verkehrsberuhigungs-maßnahmen zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigen, dass es zum Teil große Differenzen in Bezug auf Sicherheit, Infrastruktur und Attraktivität zwischen den 10 Schulen gibt. Für ihre hervor-ragenden Ergebnisse ist die NMS Selzergasse anzuführen. Die PNMS Gebrüder-Lang-Gasse hat bei dieser Untersuchung am schlechtesten abgeschnitten.

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Marin Sucic-Cikic

DateidownloadParkplatzsuchstrategien auf dem Land

Die Parkplatzsuchstrategien der Bewohner des ländlichen Gebietes in Großstädten bildet eine wesentliche Planungsgrundlage für eine nachhaltige Verkehrsplanung, vor allem für die Parkraumgestaltung- und bewirtschaftung in Städten. Vorliegende Arbeit setzt sich durch persönliche Gespräche eine Durchleuchtung dieser individuellen Verhaltensweisen zum Ziel. Mit Hilfe eines ausgearbeiteten Fragebogens lassen sich durch Vergleiche der Antworten bestimmte Tendenzen und Angewohnheiten erkennen, welche in der Gesamtheit zu aussagekräftigen Statistiken zusammengefasst werden können.

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David Wagner
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2018

DateidownloadFree-floating Bikesharing-Systeme

Diese Bachelorarbeit setzt sich mit dem aktuellen Thema des stationslosen Radverleihs, mit dessen Verbreitung, Problematik und Lösungsansätzen sowie mit den Erfahrungen der Länder/Städte global und lokal in Österreich auseinander. Insbesondere wird das zugrundeliegende System und dessen Optimierungskonzepte beschrieben. Darüber hinaus werden die weltweit rasche Erweiterung des Systems behandelt und die Wechselwirkung zwischen der öffentlichen Hand, der Bevölkerung und den Systembetreibern dargestellt. Anschließend werden die bisher gefundenen Lösungsansätze bzw. die rechtlichen Lenkungsmöglichkeiten erforscht. Abschließend wird die Lage in Wien detailliert untersucht und erläutert.

Mahmoud Alkhaddour

DateidownloadEvaluierung der Wirksamkeit von mobilen Tempoanzeigen als Verkehrsberuhigungsmaßnahme, 18., Vinzenzgasse

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Evaluierung der Wirksamkeit von mobilen Tempoanzeigen auf Fahrtgeschwindigkeiten. Es werden verschiedene Fahrzeugarten miteinander verglichen und zwischen Abbiegern und geradeaus fahrenden Fahrzeugen unterschieden. Die händischen Messungen mittels Radarpistole werden ausgewertet, der Unterschied zu den Daten der mobilen Tempoanzeige dargestellt und die Werte der Anzeigetafel näher betrachtet. Dabei wurde festgestellt, dass die Aufstellung der mobilen Tempoanzeige einen geschwindigkeitsdämpfenden Effekt hat, aber keine nachhaltige Wirkung aufweist. Für eine genaue Querschnittszählung ist die Anzeigetafel nicht geeignet, da die Anzahl der Fahrzeuge nicht mit den tatsächlich vorbeifahrenden übereinstimmt.

Alexander Blaha

DateidownloadWirksamkeit der Tempo 30 Zone- Waldmühle

Die Geschwindigkeitsreduzierung ist damals wie heute ein aktuelles und sehr diskutiertes Thema. Seit den 80er Jahren werden immer mehr 30er Zonen weltweit und auch in Wien eingeführt. Der Hauptgrund für diese Maßnahme waren unzählige Unfallopfer und sogar Todesopfer die oft auf zu hohe Geschwindigkeiten zurückgeführt werden konnten. Diese sollen mit der Einführung von Tempo 30 so gut wie möglich vermieden werden, da mit der Senkung der Geschwindigkeit von 50km/h auf 30km/h auch der Anhalteweg um die Hälfte kürzer wird. Auch der Verkehrslärm wird mithilfe einer Geschwindigkeitsreduzierung deutlich verringert. Die Argumente für eine Geschwindigkeitsreduzierung sprechen, sind aus heutiger Sicht klar: mehr Sicherheit, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm. Die Wirksamkeit einer solchen 30er Zone wird in dieser Arbeit anhand einer Geschwindigkeitsmessung im Bezirk Liesing behandelt.

Tania Burciu

DateidownloadAuswirkungen der free-foating Bikesharing-Systeme auf die Auslastung der Radabstellanlagen. Empirische Untersuchung rund um die TU Wien

Seit dem Jahr 2017 können Radfahrer in Wien auf free-floating Bikesharing-Systeme zuruckgreifen. Durch die große Anzahl an neuen Leihrädern sind Auswirkungen auf die Fahrradabstellanlagen und das Straßenbild zu erwarten. Um diese quantifizieren zu können, wurde eine empirische Untersuchung im Bereich der TU Wien durchgeführt. Auf Basis der erhobenen Daten zeigte sich, dass die vorhandenen Kapazitäten der Abstellanlagen im Erhebungsgebiet durchschnittlich überschritten sind und dadurch viele Fahrräder abseits der Abstellanlagen abgestellt werden. Um dieser Situation entgegenzuwirken, werden rechtliche Vorgaben für die Betreiber von Leihrädern und die Ausweitung der Fahrradabstellanlagen erforderlich sein.

Gabriel Enenkel

DateidownloadPlanungsmängel bei U-Bahn-Stationen in Wien

Thema dieser Arbeit ist die Relevanz der Fußgängerfreundlichkeit für Verknüpfungsanlagen im öffentlichen Personennahverkehr. In der Einleitung werden diesbezügliche Anforderungen definiert und dann anhand zweier bestehender Wiener U-Bahn-Stationen ihre Erfüllung un-tersucht. Während bei der Station Karlsplatz zwar die Einbindung in ihre Umgebung gut ge-lungen ist, ist das Konzept der Fußwege im Inneren des Gebäudes nicht zufriedenstellend. Bei der Station Schottenring ist wiederum teilweise keine Anbindung an die Umgebung vorhan-den, worunter die die Aufnahmegebäude umgebenden Grünflächen leiden.

Agnes Forstinger

DateidownloadAnalyse der Jahresleihdaten des Bike-Sharing-Systems BicikeLJ (Ljubljana, Slowenien)

Das Bike-Sharing-System BicikeLJ in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana wurde in dieser Bachelorarbeit auf das Verhalten der Nutzer analysiert. Die Basis hierfür bildeten die vom Betreiber zur Verfügung gestellten Ausleih- und Rückgabedaten im Zeitraum von August 2014 bis August 2015. Die gelieferten Informationen beinhalteten die Entnahmestation und die Rückgabestelle jeweils mit Datum und Uhrzeit. Ebenfalls vorhanden waren die Nummern der entlehnten Fahrräder, welche allerdings nicht weiterverwendet wurden. Die monatlich getrennten Datensätze wurden aggregiert, in eine einheitliche Form gebracht und anschließend analysiert. Aus den Stationsinformationen wurden die Luftdistanzen zwischen den Verleihstellen errechnet. Aus den angegebenen Uhrzeiten konnten Ausleihdauern und weiters anhand der Distanzen die Punkt-zu-Punkt-Reisegeschwindigkeiten berechnet werden. Durch die Angaben der Entnahme- und Rückgabestellen bei jeder Fahrt konnte eruiert werden, wie stark die einzelnen Terminals im Beobachtungszeitraum frequentiert waren. Die verschiedenen Ergebnisse wurden mittels Diagrammen und Tabellen in Microsoft Excel und durch das Programm QGIS mittels Karten auf Basis der OpenStreetMap dargestellt.

Clemens Frey

DateidownloadQualitätscheck Schulumfeld

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Verkehrssicherheit bei Schulumfeldern und beachtet die Bedürfnisse der jüngeren Verkehrsteilnehmer, Kinder und Jugendlichen. Es wurden die Schulumfelder von fünf Schulen analysiert und mittels der Richtlinien und Vorschriften des Straßenwesens (RVS 03.04.14) wurden Schwachstellen ermittelt und aufgezählt. Im städtischen Bereich ist es nicht immer einfach die Schulumfelder optimal für Kinder zu gestalten. Kinder können oft ein unberechenbares Verhalten aufweisen. Daher, ist es wichtig, dass in der Umgebung von Schulen sehr hoher Wert auf die Sicherheit der Fußgänger bzw. Fahrradfahrer gelegt wird. Für die aufgefundenen Mängel wurden verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten überlegt und präsentiert.

Pietro Longi

DateidownloadBestandsaufnahme und qualitative Bewertung des Wiener Hauptradverkehrsnetzes

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Wiener Hauptrad- bzw. Radverkehrsnetz. Um einen ersten Einblick zu erhalten, wird zu Beginn eine Übersicht über die Geschichte des Radverkehrs in Wien gegeben. Zudem werden die Untergruppen des Wiener Hauptradverkehrsnetzes definiert. Im Hauptteil dieser Arbeit wurde eine statistische Auswertung des Radnetzes erstellt und diese anhand von Tabellen und Diagrammen veranschaulicht. Teil dieser Arbeit war es, die vertretenen Anlagearten nach ihrem Bestand aufzulisten und mit den Bedürfnissen der RadfahrerInnen zu vergleichen.

Dominik Neugebauer

DateidownloadAusweichverhalten von Fußgehern auf Gehsteigen

Die Bachelorarbeit Ausweichverhalten von Fußgehern auf Gehsteigen untersucht das Ausweichverhalten von Fußgehern unter beengten Bedingungen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Einschränkung des genutzten Flächenbedarfs durch fixe Einbauten gelegt, wie beispielsweise Vorrichtungen zur Beschilderung des Straßenverkehrs, Abfalleimer und Elementen zur Begrünung des Straßenraums. Die Grundlage der Bachelorarbeit bildet eine durchgeführte Erhebung, welche an drei ausgewählten Orten in Wien durchgeführt wurde um das Ausweichverhalten der Fußgeher entsprechend erfassen und auswerten zu können.

Sebastian Pißermayr

DateidownloadDeterminanten innerstädtischer Kfz-Geschwindigkeiten

Es ist eine bekannte Tatsache, dass das Tempolimit in 30er-Zonen als auch auf Hauptverkehrsstraßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h von über 50% der Kfz-LenkerInnen überschritten wird - mit entsprechenden Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Lärm, etc.. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll untersucht werden, welche Parameter einen Einfluss auf die innerstädtische Geschwindigkeitsverteilung haben (u.a. Steigung, Parkordnung, Radfahranlagen, Tempolimit, Spurbreite, Verkehrsmenge, Witterung, Tageszeit, etc.). Die Liste der Einflussfaktoren soll mittels Literaturanalyse vervollständigt werden. Daran anschließend werden die Daten aus den mobilen Tempoanzeigen hinsichtlich der identifizierten Parameter und der Stärke ihres Einflusses auf die Geschwindigkeit ausgewertet.

Marko Radovanovic

DateidownloadVergleich der Nutzung von Erst‐, Zweit‐ und Dritt‐Pkws

Durch Analyse der Rohdaten der österreichweiten Umfrage „Österreich unterwegs“ wird die Nutzung von Pkws verglichen. Konkret geht es um die Fahrzeugtypen und Nutzungshäufigkeiten von Erst-, Zweit- und Dritt Pkws. Es wird untersucht, welche Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit der Nutzung und der jährlichen Fahrleistungen bestehen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine Einschätzung der Eignung von E‐Pkws als Erst‐, Zweit‐ oder Dritt‐Pkws.

Sebastian Rosenberger

DateidownloadErstellung eines ÖV-Geschwindigkeitprofils des 8. Wiener Gemeindebezirks

Die Ausgangsfrage dieser Arbeit ist, ob sich eine flächendeckende Tempo-30-Zone in der Wiener Josefstadt negativ auf die öffentlichen Verkehrslinien auswirken würde. Dazu wurden von den Straßenbahnlinien 2, 5, 33 und der Buslinie 13A Geschwindigkeitsprofile erstellt. Zur Datenerhebung wurde jede öffentliche Verkehrslinie mit Hilfe eines GPS- Trackers von 07:00 bis 19:00 untersucht. Danach wurden die gesammelten Daten aufgearbeitet und ausgewertet und in Tabellen bzw. Diagrammen dargestellt. Dadurch können Aussagen über Durchschnittsgeschwindigkeit, Stehzeiten und mögliche alternative Verkehrsorganisation getroffen werden.

Markus Sesar

DateidownloadReality Check StVO - Erhebung, Auswertung und Analyse aller Regelverstöße an der Kreuzung Mollardgasse/Hofmühlgasse

Diese Arbeit beinhaltet die Analyse eines in der Zeit von 6 bis 19 Uhr angefertigten Verkehrsvideos der Kreuzung Mollardgasse/Hofmühlgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Die Auswertung des Videos erfolgte in Form einer Zählung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer, einer Beobachtung der Ganglinien der Radfahrer und einer Auswertung der Einhaltung der Verkehrsregeln und daraus folgenden Konflikten mit einem Hauptaugenmerk auf Radfahrer. Dabei konnte festgestellt werden, dass im Kreuzungsbereich das größte Konfliktpotential durch das Übersehen geradeausfahrender Radfahrer auf der Mollardgasse durch links auf die Hofmühlgasse Richtung Gumpendorferstraße abbiegende PKW besteht. Aus der Verkehrszählung kann geschlossen werden, dass die Mollardgasse als Abkürzung genutzt wird um von der der Reinprechtsdorfer Straße auf die Gumpendorferstraße zu gelangen. Diese Situation kann durch ein Linksabbiegeverbot für Kraftfahrzeuge verhindert werden.

Matthias Stiftinger

DateidownloadRäumliche Auswertung der Verkehrsunfallstatistik für Wien, Schwerpunkt Radverkehr: Dooring und Mehrzweckstreifen

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Untersuchung der Unfälle mit Personenschaden (UPS) und Radbeteiligung in Wien, im Zeitraum 2012-2015. Davon wurden der Unfalltyp Dooring und die Unfälle, die am Mehrzweckstreifen passierten, herausgefiltert und im Detail analysiert. Der Schwerpunkt wurde auf die Analyse nach dem räumlichen Aspekt gelegt, um zu erkennen, bei welchen Kriterien wie zulässige Höchstgeschwindigkeiten, Fahrstreifen, Bezirken und einzelne Straßen sich die Unfallzahlen unterschieden haben. Die Untersuchung wurde mit Hilfe eines Statistik- und Geoinformationssystemprogramms durchgeführt. Die Analyse ergab, dass die meisten Dooring-Unfälle bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h passierten und für den Radfahrer der Mehrzweckstreifen die gefährlichste Anlageform hinsichtlich des Risikos bei einem Dooring-Unfall zu verunglücken war. Bei der Untersuchung der Mehrzweckstreifen wurde ersichtlich, dass die Einträge im Datensatz der Unfallstatistik stark von den Unfallzahlen entlang der Straßenquerschnitte mit Mehrzweckstreifen abweicht.

Andreas Wellan
2017

DateidownloadAuswertung der Schüler-Mobilitätserhebung 2011

Es ist das Mobilitätsverhalten von Schülern nach lebensbezogenen Parametern und Parametern eines Stichtages zu untersuchen. Dazu wurde von den Schülern ein Fragebogen ausgefüllt. Zusätzlich wurden auch noch einige Mobilitätsparameter der teilnehmenden Schulen erhoben. Die ausgefüllten Fragenbögen wurden mit Hilfe des Statistikprogrammes SPSS nach verschiedenen Kriterien, teilweise auch mit Verknüpfungen der Schulparameter, ausgewertet. Obwohl der Großteil der Schüler mit der Sicherheit für Radfahrer in ihrer Umgebung zufrieden ist, benützen sie eher selten das Fahrrad für ihre Wege. Dies liegt daran, dass die meisten den Bus nehmen, was wiederrum für ein gutes ÖV-Netz spricht.

Christian Dietrich

DateidownloadAutonomes Fahren - Entwicklungen und Perspektiven

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "autonomes Fahren", unter verschiedenen Aspekten. Zunächst wird die Bedeutung des Begriffes definiert, was dazu führt, den Ursprung und die Gründe für die Entwicklungen und Ideen des vollautomatisierten Fahrens zu durchleuchten. Übergegangen wird auf den gegenwärtigen Stand der Technik und die Sicherheit, hauptsächlich im Bereich der Personenkraftfahrzeuge. Jedoch wird das Thema zum Teil sowohl im Segment der öffentlichen Verkehrsmittel als auch im Güterverkehr angeschnitten. Ein wesentlicher Faktor stellen die gesellschaftlichen Aspekte und Gesetze dar, die ebenso aufgezählt werden.

Momir Pecanac

DateidownloadBewertung der Fußgeherfreundlichkeit der Verkehrslichtsignalanlage Kreuzung Schleifmühlgasse – Margaretenstraße

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Verkehrslichtsignalanlage (VLSA) bei der Kreuzung Schleifmühlgasse – Margaretenstraße im 4. Wiener Gemeindebezirk. Die Erstellung des Bestandssignalzeitenplans, die Erhebung der Straßenabmessungen und eine Knotenstromzählung zu Hauptverkehrszeit bildeten die Basis für die Bestandsanalyse der Kreuzung bzw. für die Bewertung der Fußgeherfreundlichkeit. Im Anschluss wurde analytisch die mittlere Wartezeit der Fußgeher ermittelt. Ideen zur verkehrstechnischen Umplanung zu Gunsten der Fußgeher und daraus folgende Anpassungen in der analytischen Berechnung für die mittlere Wartezeit bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Patrick Pelvay

DateidownloadFahrradabstellanlagen im privaten Raum

Das Ziel dieser Arbeit ist das Aufzeigen und Analysieren der rechtlichen Grundlagen hinsichtlich Fahrradabstellanlagen in Österreich im Vergleich mit internationalen Beispielen, sowie die Bewertung verfügbarer Systeme.

Theresa Prem

DateidownloadGeschwindigkeitsmessung der Buslinie 40A

Die Idee der Arbeit ist zu zeigen, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf den Betrieb des Öffentlichen Personennahverkehrs keine nennenswerten negativen Auswirkungen hat. Im speziellen gilt diese Analyse der Buslinie 40A, bei der eine Geschwindigkeitsmessung mittels GPS-Tracking durchgeführt wurde. Des Weiteren wurden die Besonderheit der Strecke und der Haltestellen während der Busfahrt untersucht. Die gesammelten Daten wurden in Tabellen und Diagrammen zusammengefasst. Diese wurden, zusammen mit den während der Busfahrt gesammelten Informationen, dazu verwendet, um herauszufinden welche Auswirkungen eine mögliche Geschwindigkeitsbeschränkung hätte und welche Bereiche an der Stecke verbessert werden könnten. In dieser Arbeit wird zuerst ein Überblick über das kontroverse Thema Tempo-30-Zonen gegeben. Vor allem im Zusammenhang mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Danach werden die erarbeiteten Tabellen und Diagramme erklärt und zum Schluss zu ein Ergebnis und eine Konklusion präsentiert.

Christoph Pröll

DateidownloadAnalyse der Störungsmeldungen der Wiener Linien auf Basis von f59.at

Die Wiener Linien haben fast täglich mit Störungen zu kämpfen: sein es Falschparker, Rettungseinsätze, ein schadhaftes Fahrzeug oder eine andere Störungsquelle. Die durchschnittliche Anzahl neuer Störungen liegt dabei über den Betrachtungszeitraum bei 23 pro Tag mit einem Maximum von 73. Mit Hilfe der Aufzeichnungen der Website www.f59.at wurden diese eingehend analysiert und grafisch aufgearbeitet. Dabei ergaben sich vier Hauptgruppen von Störungen: Konflikte mit dem Individualverkehr, das Handeln von Einsatzkräften, schadhafte Fahrzeuge oder Streckenabschnitte und Andere. Dabei ist eine Häufung der Störungen an Werktagen sowie an Punkten mit einer hohen Verkehrsdichte ersichtlich. Es zeigt sich auch, dass ein Verkehrsstillstand durchschnittlich 15 Minuten dauert, allerdings bis zum planmäßigen Betrieb weitere 45 Minuten vergehen.

Dominik Pusch

DateidownloadUntersuchung der Wirksamkeit einer Tempo 30 Zone in Krems

Vielerorts wird über die Einführung bzw. den Sinn von verkehrsberuhigten Zonen diskutiert. Welchem Zweck dienen sie und welche Auswirkungen sind dabei zu erwarten? Im Zuge dieser Arbeit soll eine bestehende Tempo 30 Zone, der Altstadtbereich in Krems an der Donau (Niederösterreich), auf deren Wirksamkeit untersucht werden. Dazu wurden fünf Standorte innerhalb dieser Zone ausgewählt und dabei die Fahrzeuggeschwindigkeiten mittels Radarpistole gemessen. Durch die Auswertung dieser Messdaten soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsbegrenzung und somit die Wirksamkeit dieser Verkehrsberuhigung beurteilt werden.

Simon Ritschka

DateidownloadStraßenraumumplanung Frauenfelderstraße

Im Zuge einer Bürgerinitiative wird die Umgestaltung der Frauenfelderstraße gefordert. Die Anwohner wünschen sich einen verkehrsberuhigten Straßenraum und ausreichend Platz für Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen Diese Arbeit befasst sich vorrangig mit zwei Umplanungskonzepten betreffend der Frauenfelderstraße, der Beringgasse, Dr. Josef-Resch-Platz und der Josef-Moser-Gasse. Es werden zwei Konzepte für eine Umgestaltung vorgestellt, die eine Verkehrsberuhigung und Schaffung von Lebensraum zum Ziel hat. Zum einen wird eine intensive Umgestaltung im Sinne einer Fußgängerzone geplant und zum anderen eine Begegnungszone. Abschließend werden die charakteristischen Eigenschaften und Planungsgrundsätze von Fußgängerzonen und Begegnungszonen beschrieben.

Paul Schmidberger

DateidownloadStraßenraumanalyse Frauenfelderstraße

Die Arbeit beinhaltet eine Straßenraumanalyse der Frauenfelderstraße und deren unmittelbarer Umgebung. Es wird die aktuelle Situation bzgl. des öffentlichen Verkehrs und der öffentlichen Einrichtungen kurz erläutert. Anschließend befinden sich eine ausgewertete Knotenstromzählung, eine Querschnittszählung innerhalb der Frauenfelderstraße und der Beringgasse sowie eine Parkraumerhebung. Das Ergebnis dieser Arbeit ist im letzten Punkt zusammengefasst und beschäftigt sich mit einer Mängelanalyse, die auf den durchgeführten Verkehrserhebungen aufgebaut ist. Zusätzlich werden noch einige Umplanungsschritte vorgeschlagen, die in einer weiterführenden Bachelorarbeit aufgegriffen wurden.

Tamara Schuster

DateidownloadEntwicklung der Radverkehrszahlen in Wien

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Radverkehrszahlen von 2002 bis 2016. Neben der allgemeinen Veränderung der Zahlen für den gesamten Zeitraum, werden die Ursachen für jene Veränderungen analysiert. Der Hauptfokus bei der Analyse der Ursachen liegt auf den Einflüssen durch Witterung und der geförderten Jahreskarte der Wiener Linien durch die Stadt Wien. Die gewonnen Erkenntnisse werden weiters mit den Entwicklungen des Modal-Split verglichen.

Michael Steineder

DateidownloadEvaluierung der Wirksamkeit von Anwohnerparken 1090

Die Bachelorarbeit Evaluierung der Wirksamkeit von Anwohnerparken untersucht, welche Auswirkungen Anwohnerparken auf das Parkverhalten hat. Dafür wird das Prinzip des Anwohnerparkens, mit dem Prinzip der Kurzparkzone verglichen. Die Grundlage der Bachelorarbeit bildet eine durchgeführte Erhebung, welche auf verschiedenste Parameter ausgewertet wird. In Tabellen, sowie auch in Diagrammen werden das Anwohnerparken und die Kurzparkzone bezüglich Ihrer Auslastung, Art der Parkerlaubnis, Anteil der Kraftfahrzeuge mit einem “nicht Wiener“ Kennzeichen, Anzahl der Zufahrten / Abfahrten, Anzahl der Dauerparker und Parkdauer, gegenübergestellt, um schlussendlich die Wirksamkeit von Anwohnerparken zu beurteilen und zusätzlich Verbesserungs- und Änderungsvorschläge zu formulieren.

Sebastian Stöcklegger

DateidownloadÜberholverhalten auf Mehrzweckstreifen

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob es Unterschiede beim Überholverhalten auf Mehrzweckstreifen gibt. Dazu wurden sechs verschiedene Mehrzweckstreifen in Wien herangezogen, die sich in ihren Straßenquerschnitten voneinander unterscheiden. Als Erstes wurden die rechtlichen und bautechnischen Aspekte eines Mehrzweckstreifens dargebracht. Um Analysen zu den einzelnen Streckenabschnitten anstellen zu können, wurde innerhalb von sechs Tagen insgesamt 20 Stunden selbstgedrehtes Videomaterial erstellt. Anschließend wurde das Filmmaterial auf unterschiedliche Kriterien beim Überholvorgang untersucht und mittels eines Statistikprogramms ausgewertet. Die Untersuchung ergab, dass der Überholabstand von Kfz-Lenker zu Fahrradfahrer stark von dem jeweils vorhandenen Straßenquerschnitt abhängig ist.

Elisabeth Wagner
2016

DateidownloadSuperblock 17/18

In einem Gebiet, welches sich über den 17. und 18. Bezirk von Wien erstreckt wird ein Konzept für eine Verkehrsberuhigung erstellt. Durch die verschiedenen Maßnahmen soll ein Superblock entstehen, der den Radverkehr und den Fußgängerverkehr gegenüber dem Kraftfahrzeugverkehr favorisiert und sicherer macht. Die Neugestaltung einiger Bereiche schafft Aufenthaltsorte für Fußgänger und soll es attraktiver machen, zu Fuß zu gehen, mit dem Rad zu fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Konstanze Altenburger

DateidownloadEvaluierung der Wirksamkeit von Anrainerparken 1010

Die Parkplätze speziell für Anwohnerinnen und Anwohner sollen vor allem in der Umgebung von Veranstaltungsstätten für Entlastung bei der täglichen Parkplatzsuche sorgen. Diese speziellen Parkplätze können ausschließlich von BesitzerInnen eines „Parkpickers“ des Bezirks genutzt werden.

Serdar Efendioglu

DateidownloadGeschwindigkeitsprofil der Straßenbahnlinie 2

In dieser Bachelorarbeit wurde die Straßenbahnlinie 2 auf ihre Geschwindigkeitsverteilung, Fahrzeiten und Stehzeiten untersucht und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dazu wurden drei Tage lang Daten mithilfe eines GPS-Loggers aufgezeichnet und ausgewertet. Anhand dieser Daten wurden Geschwindigkeitsprofile erstellt. Die Auswertung ergab, dass sich die Gesamtfahrzeit aus 71% Fahrzeit zwischen den Stationen und 29% Haltezeit in den Stationen zusammensetzt. Eine höhere Geschwindigkeit als 30km/h wurde nur in 11,5% der Zeit erreicht. Bei einer generellen innerstädtischen Tempo-30-Zone würde der Zeitverlust für die Straßenbahnlinie etwa 3,5% betragen, das wäre bei einer durchschnittlichen Fahrzeit von 50:15min 01:45min, welche allerdings durch, auf den ÖV abgestimmte, Ampelschaltungen kompensiert werden könnten.

Bernhard Glansegg

DateidownloadVorher-Nachher-Untersuchung Temporeduktion 50 auf 30 km/h Türkenstraße - Hörlgasse

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen einer Temporeduktion von 50 auf 30 km/h am Beispiel des Streckenabschnitts Türkenstraße - Hörlgasse im neunten Wiener Gemeindebezirk. Im Allgemeinen ist eine positive Bilanz bezüglich der Geschwindigkeits-, Verkehrsmengen- und Lärmpegelveränderungen zu ziehen. So ist die Verkehrsmenge von ungefähr 17.800 KFZ pro 13 Stunden (Messzeitraum von 7 bis 20 Uhr) vor Einführung der Tempo 30 Zone um ca. 1.000 KFZ (pro 13 Stunden) gesunken, wobei diese Reduktion nicht direkt mit der Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Verbindung gebracht werden kann. Des Weiteren sind die v50 und v85 Geschwindigkeiten in Summe tagsüber um 6 bis 7 km/h, nachts um 12 bzw. 15 km/h zurückgegangen. Dies führte auch dazu, dass der energieäquivalente Dauerschallpegel LAeq,Nacht zwischen 22 und 6 Uhr, trotz des vergleichsweise geringen Verkehrsrückgangs in diesem Zeitraum, um 2,7 dB(A) abgenommen hat und auch tagsüber der LAeq,Tag um 1,5 dB(A) gesunken ist. Diese Verringerung des Schallpegels ist Gleichzusetzen mit einer Reduktion der Anzahl der Schallquellen um annähernd die Hälfte in den Nachtstunden und knapp ein Drittel tagsüber.

Michael Gruber

DateidownloadUntersuchung der räumlichen und zeitlichen Charakteristika von car2go in Wien

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in das räumliche und zeitliche Nutzungsverhalten des Carsharing-Angebots von car2go in Wien. Durch die Betrachtung von Zusammenhängen zwischen Buchungszahlen, Mietdauern und Entfernungen werden Charakteristika identifiziert und in einem weiteren Schritt ihre räumliche Dimension analysiert. Die Ergebnisse machen die überwiegende Nutzung für Fahrten bis zu 30 Minuten sowie unter 5 km deutlich, wobei neben der Freizeitmobilität auch der Gebrauch für den Weg zur Arbeit eine hohe Regelmäßigkeit aufweist. Nach etwa der Hälfte der Buchungen erfolgt eine erneute Fahrzeuganmietung innerhalb von 90 Minuten, wodurch im Stadtzentrum häufig ein sehr dichter Zu- und Abgang erzielt wird. Die räumliche Betrachtung ergibt entlang des Tages eine hohe Konzentration der Fahrzeugbewegungen in den auch mit anderen Verkehrsmitteln gut erschlossenen inneren Bezirken Wiens, während die Außenbezirke abends und nachts an Relevanz gewinnen.

Stefan Hudak

DateidownloadMotivforschung Gehsteigradeln

In dieser Arbeit wird darauf Bezug genommen, wie sich der Radfahrer im städtischen Verkehr eingliedert. Hier wird genauer auf die Ursachen, warum das Befahren des Gehsteigs von Radfahrern praktiziert wird, eingegangen. Ebenso werden aus Befragungen von Radfahrern hervorgehende Problemstellen aufgezeigt, an denen eben dieses Fehlverhalten des Radfahrers häufig auftritt. Diese werden im Vorhinein beschrieben, mit Auszählungen dokumentiert, darauf folgend analysiert und besprochen. Als Schluss wird Resümee gezogen und auf Verbesserungsvorschläge eingegangen.

Valentin Jagsch

DateidownloadEvaluierung Grün-Blinken

Die Bachelorarbeit „Evaluierung Grün-Blinken“ beschäftigt sich mit der Auswirkung des Grün-Blinkens bei Verkehrslichtsignalanlagen im Bereich von Kreuzungen auf die Verkehrssicherheit der betroffenen VerkehrsteilnehmerInnen. Im Zuge dessen werden eine Literaturrecherche sowie eine empirische Erhebung mittels einer Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Die Literaturrecherche beinhaltet zum Einen Angaben darüber, in welchen Ländern das Grün- Blinken Anwendung findet, zum Anderen werden bisherige Forschungsarbeiten sowie Untersuchungen vorgestellt und zusammengefasst. Dazu wird weiters auf deren Ergebnisse sowie Bewertungen eingegangen. Im zweiten Teil der Bachelorarbeit wird die Aufstellung der zu untersuchenden These, die Erstellung eines Kriterienkatalogs für die passende Auswahl einer Kreuzung, die empirische Erhebung sowie deren Auswertung und Interpretation bearbeitet. Gewählt wurde die Kreuzung Florianigasse / Lange Gasse in Wien. Die empirische Erhebung beinhaltet die Geschwindigkeitsmessung beim Passieren der VerkehrsteilnehmerInnen der Kreuzung, welche mittels einer Radarpistole von hinten durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Messung zeigen, dass die These „Die Geschwindigkeiten beim Einfahren in die Kreuzung nehmen bei fortschreitender Lichtsignalfolge zu.“ belegt werden kann.

Isabell Keckeis

DateidownloadAltes Univiertel – neues Verkehrskonzept

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Erstellung eines neuen Verkehrssystems für das „Alte Universitätsviertel“ im ersten Wiener Gemeindebezirk. Die größten verkehrstechnischen Probleme werden durch zu schnell fahrende KFZ, den Lieferverkehr und den nächtlichen Taxiverkehr verursacht. Zur Ausarbeitung eines neuen Verkehrskonzepts wurden Untersuchungsergebnisse der Bürgerinitiative als auch eigene Untersuchungsergebnisse herangezogen. Eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation wird sich demnach nur dann einstellen, wenn das Niveau der Verkehrsflächen angeglichen wird, die Parkplätze aus dem Viertel entfernt werden und die Geschwindigkeit der KFZ durch bauliche Maßnahmen gedrosselt wird.

Andreas Fritz Köninger

DateidownloadSharing Economy – State of the Art mit Schwerpunkt Personenmobilität

Diese Bachelorarbeit setzt sich mit den verschiedenen Konzepten des gemeinschaftlichen Teilens im Bereich der Personenmobilität auseinander. Dabei wird besonders auf die Prinzipien des Car-Sharings und des Bike-Sharings eingegangen. Es wird ein kurzer Überblick über die jeweilige geschichtliche Entwicklung skizziert, bevor die aktuelle Situation dargestellt wird. Im Vordergrund stehen dabei die gewerblichen Anbieter, die miteinander verglichen werden. Des Weiteren werden die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme aufgezeigt und bestehende Hemmnisse für ihre Benutzung beschrieben. Auf ihre Bedeutung im Modal Split, sowie für die zukünftigen Entwicklungen der Mobilität wird im Folgenden ebenso eingegangen, um ein vollständiges Bild der Sharing-Economy zu erhalten.

Moritz Maier

DateidownloadUntersuchung des Geschwindigkeitsprofils der Buslinie 59A

Die Ausgangsfrage dieser Arbeit ist, ob sich Tempo-30-Zonen geschwindigkeitsreduzierend auf den öffentlichen Verkehr auswirken. In einer Studie, in der mehrere Straßenbahnund Buslinien untersucht wurden, zeigte sich, dass lediglich 20% der Geschwindigkeiten über 30 km/h liegen. In dieser Bachelorarbeit wird nun speziell die Buslinie 59A untersucht. Dabei werden Geschwindigkeitsprofile zu peak- und off-peak-Zeiten erstellt, Ursachen von Stehzeiten ermittelt und Aussagen über mögliche alternative Verkehrsorganisationen entlang der Strecke getroffen.

Johannes Meusburger

DateidownloadGestaltungs- und Mobilitätskonzept „Hörlgasse“

Die „Hörlgasse“ im 9. Wiener Gemeindebezirk ist eine stark belastete, dreispurige Durchzugsstraße. Die Bürgerinitiative „Allee Hopp“ fordert eine Steigerung der Lebensqualität in dieser Straße. Zu diesem Zweck beschäftigt sich die vorliegende Bachelorarbeit mit der Erarbeitung eines Gestaltungs- und Mobilitätskonzepts. Als Grundlage dient die Stadtentwicklungsplanung der Stadt Wien (STEP 2025). Die Ziele der STEP 2025 beinhalten unter anderem die Forderungen der Bürgerinitiative und unterstützen eine nachhaltige Verkehrspolitik. Im Rahmen der Bachelorarbeit werden unterschiedliche Umgestaltungsvarianten im Grundriss und Querschnitt dargestellt.

David Nöbauer

DateidownloadErarbeitung verkehrlicher Grundlagen zur Umgestaltung der Hörlgasse

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Erhebung der verkehrlichen Grundlagen der Hörlgasse im 9. Wiener Gemeindebezirk. Ziel ist die Daten-Erhebung und -Auswertung für eine mögliche Umplanung der Hörlgasse. Dazu wurden eine Parkraumerhebung der umgebenden Parkplätze und eine Verkehrserhebung der Hörlgasse durchgeführt. Weiter wurde eine von der Magist-ratsabteilung 46 durchgeführte Studie ausgewertet. Die Auswertungen ergeben, dass sowohl eine Reduktion der Parkplätze im Projektgebiet möglich ist und, dass auch eine Streichung eines Fahrstreifens in der Hörlgasse und Türkenstraße aus verkehrstechnischer Sicht keine Probleme darstellt.

Nino Petuelli

DateidownloadEvaluierung Grünblinken

Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer Vorankündigung des Signals „Gelb“ beschäftigt schon seit der Einführung von Lichtsignalanlagen Verkehrsexperten. Unterschiedliche Formen der Ankündigung wurden über Jahre hinweg getestet, doch die Ergebnisse sämtlicher Vorankündigungen waren sehr ähnlich. In dieser Arbeit soll einerseits das Entscheidungsverhalten von Fahrzeuglenkern an einer ausgewählten Kreuzung auf richtige und falsche Entscheidungen hin analysiert werden und überprüft werden, ob tatsächlich so viele falsche Haltentscheidungen getroffen werden. Andererseits sollen die Geschwindigkeitsverhältnisse während der Phasen „Grün“ und „Grünblinken“ miteinander verglichen werden.

Nikolaus Prinz

DateidownloadVerkehrsorganisation von Houten (NL) und Wiener Neustadt im Vergleich

Die verfasste Arbeit vergleicht die Verkehrsorganisation von Houten, eine Stadt in den Nie-derlanden mit der von Wiener Neustadt in Österreich. Beide Städte besitzen eine vergleichbare Bevölkerungszahl und Einwohnerdichte und befinden sich in der geographischen Nähe zu großen Ballungszentren. Houten gilt im Hinblick auf ihre Verkehrsplanung und Siedlungs-­‐ struktur als Musterstadt für den Fuß-­ und Fahrradverkehr da dieser dort einen hohen Stellenwert genießt. In Wiener Neustadt spielt der motorisierte Individualverkehr hingegen eine große Rolle. Inhalt dieser Arbeit ist eine Beschreibung des Verkehrskonzeptes der beiden Städte, eine Feststellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die Möglichkeit der Anwendung des Verkehrskonzeptes der niederländischen Stadt Houten auf Wiener Neustadt.

Maximilian Steiner

DateidownloadKonfliktanalyse Radfahren in Fußgängerzonen - Wien Praterstern

Fußgänger wie auch Radfahrer wollen die kürzeste Strecke von A nach B zurücklegen. Meist führt dieser über Fußgängerzonen. Immer mehr Bereiche und Straßenzüge sollen zu gemeinsam genützten Flächen für Fußgänger und Radfahrer umfunktioniert werden. Diese „Verträglichkeit“ wird allerdings oft in Frage gestellt. Am Praterstern in Wien ist sowohl Radfahren als auch zu Fuß gehen gestattet. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Konfliktanalyse durchgeführt um diese „Verträglichkeit“ zu prüfen. Mit dem Resultat, dass im Bereich der Fußgängerzone das Verkehrsaufkommen unter den kritischen Grenzwerten liegt, sodass eine gemeinsame Nutzung vertretbar und unbedenklich ist.

Anna-Maria Tazreiter

DateidownloadBewertung der FußgeherInnenfreundlichkeit der Verkehrslichtsignalanlage Kreuzung Dresdner Straße – Donaueschingenstraße

In dieser Arbeit wird die Verkehrslichtsignalanlage an der Kreuzung Dresdner Straße – Donaueschingenstraße, mit besonderem Augenmerk auf die FußgeherInnenfreundlichkeit, näher beleuchtet. Hierfür wird im ersten Schritt eine Knotenstromzählung durchgeführt, auf deren Grundlage dann die Beurteilung des aktuellen Signalzeitplanes und der damit einherge-henden Leistungsfähigkeit der einzelnen Relationen erfolgt. In weiterer Folge wird der Signal-zeitplan gemäß der aktuellen RVS 05.04.32 (FSV 1998), mit besonderer Rücksicht auf die Fuß-gängerInnen, neu ausgelegt, wobei die Leistungsfähigkeit des MIV erhalten bleibt. Abschließend erfolgt über den Vergleich des Bestandes mit der Neuauslegung der Übergang zur Bewertung der Fußgeherfreundlichkeit der Verkehrslichtsignalanlage und der aktuellen Bemessungsformeln.

Marko Toljić
2015

DateidownloadBewertung der Fußgeherfreundlichkeit einer Verkehrslichtsignalanlage Josefstädter Straße-Lederergasse-Strozzigasse

Im Zuge dieser Bachelor Arbeit wird die Verkehrslichtsignalanlage an der Kreuzung „Josefstädter Straße-Lederergasse-Strozzigasse“ in 1080 Wien in Bezug auf Fußgeherfreundlichkeit untersucht. Des Weiteren sollen Vorschläge zur Verbesserung der aktuellen Lage gemacht werden und ermittelt werden, ob eine Neuauslegung der Lichtsignalanlage zu empfehlen ist. Um die Bewertung vornehmen zu können, wird der bestehende Signalzeitplan erfasst und die aktuelle Fußgeherwartezeit an der Kreuzung berechnet. Anschließend wird eine Knotenstromzählung durchgeführt, die Lichtsignalanlage neu ausgelegt und die neuen Freigabezeiten für Fußgänger berechnet, ohne dabei den KFZ-Verkehr außer Acht zu lassen. Danach werden die erhaltenen Ergebnisse miteinander verglichen und interpretiert. Am Ende der Arbeit werden Verbesserungsvorschläge für die Kreuzung „Josefstädter Straße-Lederergasse- Strozzigasse“ gemacht.

Irakli Avaliani

DateidownloadKonfliktanalyse Radfahren in Fußgeherzonen – Wien Karlsplatz vor der Karlskirche

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem viel diskutierten Thema Radfahren in Fußgängerzonen. Hierfür wurde das Gebiet Wien Karlsplatz vor der Karlskirche untersucht. Zunächst wurden die jeweiligen Verkehrsströme gezählt und die dazugehörigen Geh- beziehungsweise Fahrlinien ermittelt für alle relevanten Bewegungsrichtungen des Untersuchungsgebietes. Während der Erhebungen wurde auf mögliche Konflikte unter den Verkehrsteilnehmern geachtet und diese protokolliert. Abschließend ist es noch von Interesse einen Vergleich zwischen zwei verschiedenen Witterungsverhältnissen zu ziehen und aus den beiden Ergebnissen Schlüsse auf die Situation der Radfahrer in Fußgängerzonen zu ziehen.

Markus Hell

DateidownloadUntersuchung der Wirksamkeit einer Tempo-30-Zone

Im Zuge dieser Bachelorarbeit wird die Wirksamkeit einer Tempo-30-Zone, anhand eines ausgewählten Gebiets in der Wiener Innenstadt, untersucht. Die in dieser Arbeit analysierte verkehrsberuhigte Zone, bei der Neustiftgasse, wurde im Rahmen der Neuregulierung des Verkehrs der Mariahilfer Straße, gemeinsam mit den benachbarten Durchzugsstraßen, Gumpendorferstraße und Burggasse, in eine Tempo-30-Zone umgewandelt. Diese Geschwindigkeitsbeschränkung wurde bedingt durch die Erwartung eines erhöhten Verkehrsaufkommens auf eben genannten Straßen durch den Ausweichverkehr der in der Begegnungszone nur beschränkt befahrbaren Mariahilfer Straße vorgenommen. Allgemein wurden in den letzten Jahren immer mehr Gebiete in Wien in Tempo-30-Zonen umgewandelt. Mittlerweile umfassen diese nahezu 58 Prozent der Straßenkilometer. Diese Arbeit basiert auf Erhebungen, die in dem oben angeführten Straßenabschnitt an zwei Tagen durch Messungen mit der Radarpistole durchgeführt wurden. Die Auswertung dieser Messergebnisse wurde hinsichtlich der Effektivität der Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h analysiert. In einem weiteren Schritt werden in der Arbeit, basierend auf diesen Ergebnissen, Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit gesucht und auf Umsetzbarkeit geprüft.

Eva Hiebl

DateidownloadUntersuchung der Wirksamkeit einer Tempo-30-Zone

In der vorliegenden Bachelorarbeit wird die Wirksamkeit einer ausgewählten Tempo-30-Zone untersucht. Um diese Aufgabenstellung zu realisieren, wurden die Geschwindigkeiten aller Fahrzeuge im Untersuchungsgebiet mit einer Radarpistole gemessen. Die Messungen wurden an zwei Tagen durchgeführt und dauerten jeweils 2 Stunden. Nach den Messungen wurden die Ergebnisse zusammengestellt, ausgewertet und interpretiert. Anhand der Auswertung der Ergebnisse wurden der Straßenverkehr und die vorhandene Straßensituation analysiert und Verbesserungsvorschläge gemacht.

Sergey Ivanov

DateidownloadKonfliktanalyse Radfahren in Fußgängerzonen – Wien Karlsplatz vor dem TU Hauptgebäude

In dieser Arbeit wird eine Einschätzung des Unfallrisikos für die Verkehrsteilnehmergruppen Fußgänger und Fahrradfahrer im Bereich des Haupteinganges der TU Wien durchgeführt. Sie beinhaltet nach der Beschreibung des zu untersuchenden Gebietes alle nötigen Erhebungs- und Auswerteverfahren, mit ihren Diagrammen und Tabellen, die für eine Verkehrskonfliktuntersuchung benötigt werden und durch die RVS 1.22 festgelegt sind. Anschließend werden Schlussfolgerungen gezogen, indem die Konfliktstatistik und die Auswertung der verkehrsrelevanten Daten interpretiert werden.

Dominik Koller

DateidownloadReality Check StVO – Kreuzung Eschenbachgasse / Nibelungengasse

Im Zuge dieser Arbeit wurde die Befolgung der Straßenverkehrsordnung an der Kreuzung Eschenbachgasse / Nibelungengasse, 1010 Wien, untersucht. Dazu wurde eine Videoaufnahme durchgeführt. Die Neigung zu Verstößen und die daraus möglichen Konfliktsituationen wurden damit analysiert.

Maximilian Mayrhofer

DateidownloadReality Check StVO – Erhebung, Auswertung, Analyse aller Regelverstöße an der Kreuzung Schleifmühlgasse x Margaretenstraße

Die Straßenverkehrsordnung wurde am 6. Juli 1960 erlassen und gilt für Straßen mit öffentlichem Verkehr. Sie enthält Vorschriften, die für alle Verkehrsteilnehmer gelten, als auch Bestimmungen für bestimmte Gruppen (z. B. Fußgänger, Radfahrer). Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer stetig zu erhöhen, werden systematisch Verkehrskonfliktuntersuchungen durchgeführt, in denen die Erfassung von Gefährdungen und das Aufzeigen von Mängeln der Straßenanlage und des Fahrverhaltens durch das Setzen von geeigneten Maßnahmen zu einer Verbesserung der Sicherheitsqualität führt. In der vorliegenden Arbeit werden alle Regelverstöße an der Kreuzung Margaretenstraße x Schleifmühlgasse erfasst und analysiert und es wird durch geeignete Maßnahmen versucht, das Gefährdungspotenzial zu verringern.

Madeleine Schneider

DateidownloadUntersuchung des Geschwindigkeitsprofils von Bussen und Straßenbahnen in Wien

Wirken sich Tempo-30-Zonen geschwindigkeitsreduzierend auf den öffentlichen Verkehr aus? Zur Analyse dieser Frage wurde im Raum Wien eine Messung der Fahrgeschwindigkeiten ausgewählter Straßenbahn- und Buslinien unter Verwendung moderner GPS-Geräte durchgeführt. Diese Messung erfolgte einerseits mithilfe eines Garmin GPS Gerätes sowie andererseits durch eine kostenlose Smartphone Applikation. Die ausgewerteten Daten ergaben vergleichbare Ergebnisse im Bezug auf gemessene Geschwindigkeit sowohl für Bus- als auch Straßenbahnlinien. Bei beiden Verkehrsmitteln liegen die Prozentsätze der erhobenen Geschwindigkeiten, welche 30 km/h übersteigen, bei circa 20 %. Bei der Fokussierung auf einzelne Linien liegt die These nahe, dass eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h keinerlei Änderung zur momentanen Fahrgeschwindigkeit mit sich bringen würde. Bezugnehmend auf die akkumulierten Daten jener Linien, die mit beiden GPS Geräten gemessen wurden, gilt es festzuhalten, dass beide Geräte aussagekräftige Ergebnisse lieferten und im Vergleich der beiden Geräte zueinander sehr geringe Messdifferenzen aufwiesen.

Alina Stroh

DateidownloadReality Check StVO - Erhebung, Auswertung, Analyse aller Regelverstäße an der Kreuzung Gußhausstraße x Argentinierstraße

Eine Kreuzung hat durch die Interaktion verschiedenster Verkehrsteilnehmer, welche mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, Überblick und Sicherheit agieren, großes Konfliktpotenzial. Zur Lenkung der Verkehrsteilnehmer als auch zur Konfliktvermeidung wird die untersuchte Kreuzung mit Lichtsignalanlagen geregelt. Nun ist es zu beobachten, dass vor allem schwächere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer, die Lichtsignalanlage öfters ignorieren. Diese Arbeit soll einen Überblick über die untersuchte Kreuzung schaffen, die Verkehrsteilnehmer sowie die Vergehen, insbesondere das Ignorieren der Lichtsignalanlagen quantitativ evaluieren und die daraus entstehenden Konflikte herausarbeiten, zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu geben.

Ivo Wabitsch

DateidownloadVerkehrskonzept Penzinger Straße

Im Zuge dieser Arbeit wurden zwei verkehrstechnische Hauptproblematiken der Penzinger Straße, 1140 Wien, untersucht. Zuerst wurde überprüft, ob die Penzinger Straße als Schleichweg bzw. Umfahrung zur Hadikgasse und/oder Linzer Straße verwendet wird, welches das erste, verkehrstechnische Problem darstellt. Diese Überprüfung wurde mit Hilfe von Videoaufnahmen an drei verschiedenen Messstellen (Kreuzungen) durchgeführt. Anhand dieser Videos wurde der Durchzugsverkehr durch eine Kennzeichenauswertung identifiziert. Weiters wurden Knotenstromzählungen durchgeführt, um zusätzliche Problematiken analysieren zu können. Außerdem wurde das zweite verkehrstechnische Hauptproblem mit Hilfe von Radarmessungen und Daten von mobilen Tempoanzeigen des Bezirks überprüft. Dabei wurde gemessen, ob die Höchstgeschwindigkeit von 30km/h eingehalten wird. Abschließend wurde anhand dieser Auswertungen ein neues, verkehrsberuhigendes und für die Bewohner lebenswerteres Verkehrskonzept der Penzinger Straße entworfen.

Carmen Wild
2014

DateidownloadUntersuchung des Anteils der FahrradhelmträgerInnen im Alltagsverkehr

Ece Bellek

DateidownloadUntersuchung des Anteils der Fahrradhelmträger im Freizeitverkehr

Im Zuge dieser Bachelorarbeit wurden Querschnittszählungen zur Untersuchung der Anteile der Fahrradhelmträger im Freizeitverkehr durchgeführt. Als Erhebungsstandorte wurde der Bezirk Mürzzuschlag (Steiermark) und die Donauinsel, Bereich Handelskai U6, (Wien), ausgewählt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, ob die Merkmale Alter, verwendetes Fahrrad, Fahren in der Gruppe oder alleine und ländliches bzw. städtisches Umfeld einen Einfluss auf die Akzeptanz des Helmtragens haben.

Corina Brus

DateidownloadEntwicklung der Länge und Breite von Pkws und deren Auswirkungen für den Parkraum

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird untersucht, wie sich die Abmessungen der PKW – Flotte in der Vergangenheit verändert haben und welche Auswirkungen diese Änderungen für das Parkraumangebot haben. Dazu wurden die Zulassungsstatistiken in Österreich seit 1970 analysiert und die Abmessungen der PKW – Modelle mit den höchsten Marktanteilen bestimmt. Bei der Analyse konnte eine stetige Vergrößerung der Länge und Breite der Fahrzeuge festgestellt werden. Diese Änderung der Abmessungen hat unmittelbare Auswirkungen auf das vorhandene Parkraumangebot, dessen Abmessungen sich in den letzten Jahren kaum den wachsenden Autos angepasst haben.

Marco Egger

DateidownloadUntersuchung der Wirksamkeit einer Tempo 30 Zone im 3. Wiener Gemeindebezirk

Gefahrenherd Nummer eins im Straßenverkehr ist die Geschwindigkeit. Besonders im innerstädtischen Bereich, wo sich motorisierte und nichtmotorisierte Fahrzeuge, sowie Fußgänger die Verkehrsfläche teilen, muss jeder Teilnehmer besonders aufmerksam sein, damit sich Konfliktsituationen vermeiden lassen. Die vielen Informationen die ein menschliches Gehirn in solchen Situationen verarbeiten muss, steigen ins unermessliche, je höher die Fortbewegungsgeschwindigkeit ist. Deshalb werden seit den 1980er Jahren in Wien Tempo 30-Zonen im untergeordneten Verkehrsnetz eingerichtet, um Unfallfolgen so gering wie möglich zu halten bzw. Unfälle ganz zu vermeiden. Positive Nebeneffekte einer geringeren Geschwindigkeit in Anliegerstraßen sind unter anderem geringere Schadstoffemissionen, eine erhöhte Flüssigkeit des Verkehrsstromes und Lärm-verminderungen. In dieser Arbeit soll die Wirksamkeit einer solchen Tempo 30-Zone in Wien, mithilfe von Geschwindigkeitsmessungen, untersucht werden und eventuelle Verbesserungsvorschläge für die ausgewählten Straßenabschnitte erarbeitet werden.

Florian Fuchs

DateidownloadCarsharing in Wien – Akzeptanz und Potential

Carsharing hat das Potential, unsere Mobilität nachhaltig zu verändern. Diese Arbeit soll den IST-Stand erfassen und Ausblick darauf geben, was möglich ist. Gleichzeitig soll sie aber auch darauf hinweisen, was noch fehlt, um das System auf den SOLL-Stand zu bringen.

Christoph Klostermann

DateidownloadZufriedenheitswerte von verschiedenen Formen des Fahrradparkens

Im Rahmen einer Online-Umfrage wurde untersucht, wo RadfahrerInnen ihre Räder abstellen und wie zufrieden sie damit sind. Weiters wurde erhoben, ob ein verbessertes Angebot an Fahrradabstellanlagen mehr Fahrten mit dem Rad hervorrufen würde. Untersucht wurden die Zwecke Wohnen, Arbeit und Einkaufen. In der Arbeit wird gezeigt, dass knapp die Hälfte der Menschen mit den vorhandenen Abstellmöglichkeiten zufrieden ist und dass etwa ein Viertel damit unzufrieden ist. Ein weiteres Viertel bezeichnete die Situation als ausreichend. Die meisten Anteile an unzufriedenen NutzerInnen finden sich dort, wo keine Fahrradabstellanlagen vorhanden sind und das Rad auf der Straße, im Keller oder Ähnlichem geparkt wird. Das Potential von mehr Radfahrten ist bei den nicht zufriedenstellenden Abstellformen durchaus vorhanden.

Florian Niel

DateidownloadUntersuchung des Anteils der Fahrradhelmträger/innen im Alltagsverkehr

Ziel war es, das Helmtrageverhalten von Radfahrern und Radfahrerinnen im Alltagsverkehr zu untersuchen. Grundlage dieser Arbeit ist eine in Wien durchgeführte Querschnittszählung an der von Radfahrer/inne/n stark frequentierten Argentinierstraße. Die Auswertung der Helmtragequoten erfolgte hinsichtlich Geschlecht, Alter sowie Fahrradtyp. Dabei stellte sich heraus, dass nur rund ein Drittel der Radfahrer/innen einen Helm trägt und dass der Anteil bei Frauen noch niedriger ist.

Philipp Schürz
2013

DateidownloadVerkehrsbeeinflussung durch die Wiener Verkehrsleitzentrale

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der Verkehrssteuerung in Großstädten im Allgemein sowie der Situation in Wien und den Vorgängen und Entscheidungsprozessen der Wiener Verkehrsleitzentrale im Speziellen. Der größte Effekt kann an Knotenpunkten, d.h. Kreuzungen, erzielt werden. Deshalb kommt diesen in der vorliegenden Arbeit besondere Bedeutung zu. Es soll vor allem die Frage beleuchtet werden, wie die Auslegung und Steuerung von Lichtsignalanlagen beschaffen sein muss, um für möglichst viele Verkehrsteilnehmer adäquat zu sein. Dies betrifft im Besonderen die Bedürfnisse der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer sowie des öffentlichen Personennahverkehrs.

Valentin Hofer

DateidownloadUntersuchung des Zusammenhangs zwischen Besetzungsgrad, Verwendungszweck und Fahrzeugtyp

Das Thema dieser Arbeit ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Besetzungsgrad, Fahrtzweck und Fahrzeugtyp. Dazu wurden als Grundlage der Untersuchung vier Verkehrszählungen an unterschiedlichen Standorten durchgeführt. Es wurden verschiedene Hypothesen formuliert, welche mit Hilfe der erhobenen Daten überprüft wurden.

Lisa Müller
2012

DateidownloadErmittlung der Radabstellanlage für die Universitätsgebäude der Gußhausstraße 28 und 30

Das Ziel dieser Arbeit ist es etwaige Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten bezüglich der Radabstellmöglichkeiten für die Gebäude der Gußhausstraße 28 und 30 aufzuzeigen.

Christoph Wiellandt