Verkehrsplanung und Verkehrstechnik | Institut für Verkehrswissenschaften

Technische Universität Wien

Jan Unterberger

In der vorliegenden Diplomarbeit wurde ausgehend von den Problemen wie Klimawandel und Konflikt um knappe fossile Brennstoffe, welche sich aus der Nutzung von fossilen Brenn­stoffen ergeben bzw. ergeben könnten, eine empirische Studie zur Erhebung der Verkehrsmittelwahl von Schulern einiger Bozner Oberschulen auf deren Schulweg und den dafur aus­ schlaggebenden Grunden durchgeführt.

Auf Basis der Ergebnisse zur Verkehrsmittelwahl und der Entfernung zwischen Wohnort und Schule konnte schließlich eine C02 Bilanz für die untersuchten Oberschulen berechnet werden, welche Aufschluss darüber geben sollte ob bzw. welcher Eingriffsbedarf in die Ver­kehrsmittelwahl der Oberschulen besteht. Die Erhebung der Gründe für die Verkehrsmittel­wahl bzw. die Erhebung der Gründe, welche gegen eine Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln sprechen, sollte dabei helfen, die Hintergründe für die Verkehrsmittelwahl der Oberschulen zu erfahren. Diese lnformationen sind dahingehend interessant, als dass sie in einem weiteren Schritt als Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen zur Steuerung der Verkehrsmittelwahl dienen konnten.

Die Erhebung des Verkehrsverhaltens der Oberschulen hat ergeben, dass kaum ein Spielraum für eine umweltfreundlichere Gestaltung im Modal Split des Schulweges besteht, zumal et­wa 88% aller Wege und 85% aller Kilometer mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu­rückgelegt werden.

Das Potential für die untersuchte Schülergruppe liegt folglich nicht primär in der Verände­rung des Modal Split, sondern vielmehr in dessen Erhaltung.

Das Hauptziel der Arbeit ist das Aufzeigen von effizienten Moglichkeiten zur Ausschopfung der soeben beschriebenen Potentiale.

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