Verkehrsplanung und Verkehrstechnik | Institut für Verkehrswissenschaften

Technische Universität Wien

Michael Demanega

Im Mittelpunkt der vorliegenden Diplomarbeit stehen die Konzepte Nachhaltigkeit und Erreichbarkeit, die in der verkehrspolitischen Debatte heute von zentraler Bedeutung sind ohne dass in der verkehrsplanerischen Praxis Methoden und Modelle zur Anwendung kommen, die die dynamischen und vielfältigen Auswirkungen von Infrastrukturvorhaben im Vorfeld abschätzen. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird folglich versucht, unter Verwendung der Verkehrswertanalyse als ein Instrument zur Verkehrsmodellierung, verschiedene verkehrsplanerische Szenarien quantitativ und qualitativ zu bewerten.
Inhaltlich bezieht sich die Arbeit auf Südtirol als ein ländliches Gebiet. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass sich zahlreiche verkehrswissenschaftliche Untersuchungen derzeit auf den urbanen Raum beziehen und der ländliche Raum vielfach vernachlässigt wird, obwohl nach wie vor der Hauptteil der Bevölkerung zahlreicher europäischer Länder am Land lebt und der ländliche Raum ganz besondere Herausforderungen und Erfordernisse hat, die bewältigt werden wollen. Analysiert werden insbesondere die wechselhaften Beziehungen zwischen Verkehrsinfrastruktur und ländlicher Entwicklung, sodass es möglich wird, quantitative und qualitative Aussagen zu verschiedenen verkehrsplanerischen Szenarien zu tätigen, die als strategische Entscheidungsgrundlage dienen können.

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